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Kinder gehören nicht ins Gefängnis: Volkshilfe unterstützt "Gegen-Unrecht"

10.11.2010

Es kann und darf nicht sein, dass Kinder im Gefängnis landen, daher unterstützt die Volkshilfe die Initiative "Gegen-Unrecht"

Setzen Sie ein Zeichen und unterschreiben Sie unter www.gegen-unrecht.at

Über 100.000 Menschen sagen: "Kinder gehören nicht ins Gefängnis!" und stündlich werden es mehr. In nur 20 Tagen wurde das Etappenziel der Initiative "Gegen-Unrecht" erreicht: Über 100.000 Menschen unterstützen die Anliegen der NGOs und sagen: "Kinder gehören nicht ins Gefängnis!"

Die Volkshilfe unterstützt die Initiative, da es völlig unverständlich und inakzeptabel ist, dass der österreichische Staat und seine Gesetzgebung es zulassen, zur Aufrechterhaltung der sogenannten öffentlichen Ordnung zwei gut integrierte achtjährige Kinder überfallsartig und unter Einsatz bewaffneter Sicherheitskräfte in ihrem Zuhause abholen und ins Gefängnis steckt – um sie dann außer Landes zu schaffen.

Kinder gehören nicht ins Gefängnis! Daher fordert "Gegen-Unrecht" von den Abgeordneten zum Nationalrat, die uneingeschränkte Aufnahme der Kinderrechtskonvention in die Verfassung.

Als nächster Schritt findet die Übergabe der mehr als 100.000 Unterstützungserklärungen an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer am 11. November um 11 Uhr statt.

Am 14. Oktober startete die Initiative "Gegen-Unrecht" mit einem Offenen Brief von Caritas, Diakonie, Amnesty International und SOS-Kinderdorf an die 183 Abgeordneten zum Nationalrat. Auch Bundespräsident Heinz Fischer und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl unterstützen die Anliegen der NGOs. Neben den Pfadfindern, den Kinderfreunden, dem Jugendrotkreuz, der Katholischen Jugend, der Volkshilfe, der Jungen Industrie, der UNICEF, beteiligt sich seit Freitag auch die österreichische Gewerkschaftsjugend als unterstützende Organisation. Insgesamt wird die Initiative www.gegen-unrecht.at bereits von über 75 Organisationen getragen.

Setzen Sie ein Zeichen und unterschreiben Sie unter www.gegen-unrecht.at